Archiv für das Thema 'Allgemein'

Der German Cup 2010 ist abgeschlossen. Insgesamt wurden bei den Landesmeisterschaften 13 Tasks geflogen, die im German Cup gewertet werden. Laut Reglement gibt es 4 Streicher, so dass bei jedem Piloten die besten 9 Tasks in die Wertung kommen. Der German Cup wird ausschließlich in der Serienklasse gewertet.

Theo SchürholzDeutlicher Sieger ist Theo Schürholz, der zuletzt einen Aircross U-Sport geflogen ist. Auf den Plätzen folgen Rolf Igelmann auf UP Trango 3 und Thomas Jirgal auf XIX Form 3. Diese Piloten sind für die Gleitschirm-Liga 2011 qualifiziert.

Allen Piloten einen Herzlichen Glückwunsch!

Vollständige Ergebnislisten hier

Viele neuere Revierwingsmitglieder kennen es gar nicht mehr: das alte Vereinsgelände in Haltern am See. Gestern bin ich dort gelandet, nach einem Start der eigentlich ein Platzflug werden sollte.

img_3567_smalla.JPGViel zu spät für einen Streckenflug riss am Sonntag den 4.7. die Wolkendecke auf und die Sonne  sorgte für die erste  schwache und dunstige Thermik. Daher blieb noch Zeit für das eine oder andere Pläuschchen oder die Begutachtung des neuen Kanibal-Gurtzeug, das Jo mitgebracht hatte. Um kurz vor drei war mein Helm dann an der Reihe und da bisher niemand länger oben geblieben war, rechnete ich mit einer Platzrunde. Schon im Steigen am Seil merkte ich die Turbulenzen einer Thermik, so dass ich etwas früher klinkte und direkt in eine schwache Ablösung drehen konnte. Bis zur Halde hatte ich vielleicht 100 m gewonnen, als der Bart sicher wieder auflöste. Auch großflächiges Suchen brachte nichts Richtiges. So flog ich zur Gartenstraße zurück. Nun kam dickes Saufen und meine Beine wurden kräftig durchgestreckt, damit es noch bis zum Landeplatz reichte. Im Queranflug in ca. 30-40 m Höhe ging es wieder hoch in einem engen Schlauch direkt über dem Biergarten - was die Leute wohl gedacht haben?

Diesmal ging’s etwas zügiger und an der A57 hatte ich immerhin 700 m erreicht, die mir dann fast bis zum Rhein gereicht haben. An einer Waldkante ging’s dann wieder hoch und mit der Thermik über den Rhein. Über einem überfüllten Badesee gab’s noch mal einen Schub nach oben. Auf der einen Seite habe ich mich nach den Wolken orientiert, auf der anderen Seite habe ich versucht aus der Höhenbeschränkung heraus nach Norden zu kommen. Bei 1000 m Arbeitshöhe muss man sich dann schon mal schnell wieder an der Orografie orientieren. Ich steuerte auf eine Halde zu und kurz vor der Kante erwischte ich eine schwache Thermik. Leider konnte ich keine Höhe gewinnen und setzte alles auf eine Karte, das schwarze Haldenplateau musste es bringen. Ohne Höhe zu verlieren glitt ich in 30 m über das Plateau bis es mich plötzlich in die Höhe katapultierte.  Dank meiner Erfahrung und viel Konzentration schaffte ich es mit dieser Wäschetrommel Höhe zu machen und mit jedem Meter ging es einfacher, aber die Turbulenzen waren noch in 700 m zu spüren.  Weiter ging’s und aus Dinslaken-Schwarze Heide kamen 50 m unter mir 2 Segelflieger entgegen. Ich winkte, sie winkten freundlich zurück, o. k. sie hatten mich gesehen.

In Schwarze Heide habe ich dann ziemlich lange rumgebastelt, bis es wieder nach oben ging. So hatte ich etwas Zeit mir den Betrieb auf diesem bekannten Segelfluggelände  anzuschauen. Vor mir war dann eine lange Wolkenstraße. Ich machte einen Knick nach Norden und schaffte es ca. 10 km ohne Höhenverlust der A31, dem Ostfriesenspieß zu folgen. Schließlich bog ich wieder nach Osten ab, denn es war wenig ratsam mit dieser geringen Arbeitshöhe über das riesiege Waldgebiet der Hohen Mark zu fliegen.

Über Wulfen musste ich dann wieder Höhe tanken, langsam kam ich wieder auf 700 m . Im Süden die beeindruckende Kulisse des Chemieparks Hüls, den ich früher als Segelflieger  häufiger angeflogen hatte, und vor mir konnte ich schon deutlich den Halterner Stausee erkennen, an dem ich als Jugendlicher häufig meine Freizeit verbracht hatte. Leider ging es jetzt rapide runter. Vor mir sah ich wie ein Windrad aufgehört hatte zu drehen, da musste es rauf gehen. Leider erst in 20 m Höhe in der Landevolte.  Jetzt weiß ich warum Revierwings das Gelände aufgegeben hat ;) !

Das Fahrwerk wird ausgefahren

Zufällig war gerade jemand am Fotografieren und hat meine Landung festgehalten.  Jo hat mich später in Rheinhausen vom Bahnhof abgeholt, so das ich mein Auto nicht in NV stehen lassen musste. So ist aus einem Platzflug in kurzer Hose(1) noch ein spannender Streckenflug geworden - gewissermaßen mit historischem Hintergrund. (1 - gut, dass die Basis nicht so hoch war)

Die Landung

Das Geländehopping war ja eigentlich Peters Idee, von der Gartenstraße zur Halde und zurück. An diese Variante hatte wohl keiner gedacht. Vielleicht werde ich jetzt bei Revierwings zum Ehrenmitglied ernannt, für besondere Verdienste ;) .

Theo

P.S.: Hier noch der Link zum DHV-XC:

http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=158093

Leider ist dort das Schleppgelände Haltern am See nicht angegeben, man findet es aber in der DHV-Datenbank.

Es ist nicht zu fassen, was sich wahrscheinlich im Zeitraum zwischen Samstag Abend bis Sonntag Morgen, an der Halde ereignet hat. Bisher unbekannte Täter haben mit einem hohen Maß an krimineller Energie unsere beiden Vereinscontainer aufgebrochen und sie dabei stark beschädigt. Der Anhänger für den Shuttleberieb wurde den Hang hinunter gerollt und landete im Seitengraben. Das Quad, das wir zum ausziehen der Schleppseile benutzen, wurde entwendet und konnte bisher auch nicht wieder aufgefunden werden. Ein Werkzeugkoffer mit Windenzubehör und einige leere 10l Benzinkanister sind ebenfalls verschwunden.
Der schlimmste Schaden ist allerdings an unserer Winde entstanden. Sie wurde aus dem Container gerollt und brutal verwüstet. Diverse Hebel wurden verbogen. Die Rundumleuchte wurde umgebogen und zertrümmert. Sämtliche eingebaute Instrumente wurden zerschlagen. Die obere rechte Abdeckung der Winde wurde entfernt und in ein Gebüsch geschmissen. Der Luftfilter wurde entfernt und der Vergaser zertrümmert. Fast sämtliche elektrische Verbindungen wurden getrennt. Aber das skrupelloseste ist, dass der Öldeckel entfernt wurde und grober und feiner Schotter in den Motor eingefüllt wurde.
Wir haben natürlich Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, der Vorfall wurde aufgenommen und es wurden diverse Spuren gesichert, die noch kriminaltechnisch untersucht werden.
Wir sind sehr schockiert über die gezielte Zerstörungswut mit der hier gegen einen Verein und unseren Sport vorgegangen wurde.
Aber nach nach dem Motto “jetzt erst recht” werden wir uns nicht entmutigen lassen und haben schon die ersten Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden getroffen.
Wir hoffen das wir bald wieder den Schleppbetrieb auf der Halde aufnehmen können damit uns die Freude am Fliegen den entstandenen Frust wieder vergessen lässt …

Gebührenordnung Schleppbetrieb

Auf der letzten Hauptversammlung haben wir eine Gebührenordnung für den Schleppbetrieb beschlossen.
Analog zur bestehenden Geländegebühr erheben wir für die Nutzung des Schleppgeländes eine Tagesgebür von 3 Euro. Diese Gebühr entfällt für Vereinsmitglieder und für die Mitglieder der Vereine die sich schon an den Kosten für das Hangstartgelände und den Landeplatz beteiligen. Der Schlepp kostet 3 Euro, für Vereinsmitglieder der Fliegerfreunde Niederrhein gilt eine reduzierte Gebühr von 2 Euro pro Schlepp.

Gebührenordnung in Kurzfassung:

  • Tagesgebühr 3 Euro
  • entfällt für Vereinsmitglieder und Kooperationspartner (Revierwings und Freiflieger Niederrhein)
  • Gebühr pro Schlepp 3 Euro
  • für Vereinsmitglieder 2 Euro

Lufträume GRATIS für DHV-Mitglieder

Alle DHV-Mitglieder, die ein Competino+ oder ein Compeo+ besitzen, können sich über einen neuen kostenlosen Service von Bräuniger und dem DHV freuen.
Ihr bekommt eine GRATIS Freischaltung der technisch möglichen Maximalanzahl von Lufträumen. Das sind beim Competino+ 150 und beim Compeo+ 300. Außerdem einen Luftaumannäherungsalarm und eine Informationsanzeige auf beiden Geräten. Zusätzlich erfolgt eine Freischaltung des SD-Kartenlesers auf dem Compeo+ zur direkten Speicherung von Waypoints, Routen und IGC-Files.

Jedes interessierte DHV-Mitglied muss nur die neue Firmware herunter laden und bei Bräuniger per E-Mail seine DHV-Mitgliedsnummer und die Seriennummer seines Gerätes angeben. Der individuelle Gratisfreischaltcode wird dann nach Überprüfung der Mitgliedsnummer einfach und schnell per E-Mail zugeschickt. Die Aktion ist befristet bis zum 31.12.2010

Impressionen vom Schleppbetrieb

Hier noch einige Bilder von den ersten Schlepps auf der Halde …
Schleppen auf der Halde

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